FRISCHES RAUMKLIMA MIT ZIMMERPFLANZEN!

Der Trend, sich mit vielen Zimmerpflanzen ein grünes Paradies in den eigenen vier Wänden zu schaffen, sieht nicht nur toll aus, sondern ist auch richtig gesund. Pflanzen sind echte Multitalente. Sie verbessern das Raumklima, sorgen für eine gesunde Atemluft und können sogar den Geräuschpegel in der Wohnung reduzieren. Übrigens sorgt das frische Grün auch für gute Laune und fröhliche Stimmung! Wir stellen Ihnen die schönsten Lufterfrischer vor.

Zimmerpflanzen verbessern das Raumklima, indem sie die Luftfeuchtigkeit erhöhen und den Feinstaub aus der Luft binden. Sie produzieren Sauerstoff und entziehen der Raumluft gleichzeitig Kohlendioxyd. Pflanzen mit großer Blattmasse heben durch ihre Verdunstung die Luftfeuchte im Raum und filtern besonders gut Schadstoffe. Zudem wirken Pflanzen wie Schalldämpfer und reduzieren den Geräuschpegel im Raum.

PFLANZEN TRAGEN ZUR VERBESSERUNG DES RAUMKLIMAS BEI. 

Die Korbmarante (Calathea) hat nicht nur luftreinigende Eigenschaften, sie begleitet Sie mit einem einzigartigen Tag- und Nachtrhythmus. Zwischen Blatt und Stiel befindet sich ein „Gelenk“, das Bewegung ermöglicht. So schließen sich die Blätter bei Dunkelheit und wenn es ruhig genug ist, kann man das Rascheln der sich schließenden Blätter hören. Wenn es hell wird, entfalten sich die Blätter dann wieder. Der ursprünglich aus dem tropischen Regenwald stammende Lufterfrischer zeichnet sich auch durch die schöne Blattzeichnung und eine reiche Auswahl an Blattformen aus. Die Blätter können rund oder oval bis lanzettlich sein. Gießen Sie die Korbmarante zweimal pro Woche mit ein wenig Wasser und stellen Sie sie an einen eher schattigeren Platz. Aufgrund ihrer Herkunft liebt sie es auch, ein wenig mit Wasser besprüht zu werden.

Die unkomplizierte Grünlilie (Chlorophytum) gilt als „Lufterfrischungsmaschine“, denn sie sorgt dafür, dass unsere Lunge nur saubere und frische Luft einatmet. Und dabei ist sie noch extrem pflegeleicht. Sie möchte etwa zweimal in der Woche mit einem Schluck Wasser versorgt werden. Selbst wenn Sie die Pflanze vergessen zu gießen, zieht sie die benötigte Feuchtigkeit durch ihre Triebe und erfrischt die Luft weiter.

übrigens:
Die Grünlilie steht für Fürsorge. Das passt perfekt zu ihren luftreinigenden Eigenschaften.

Durchsichtige Glasvasen lassen sich perfekt mit dem Zimmerfarn (Polypodiopsida) befüllen. Mit Körben in natürlichen Tönen unterstreichen Sie gekonnt die verschiedenen Grüntöne Ihrer Zimmerpflanzen.

Das Einblatt (Spathiphyllum) steigert die Luftfeuchtigkeit von Räumen um fünf Prozent. Was vor allem im Winter bei trockener Luft ein großes Plus ist. Achten Sie auf eine ausreichende Bewässerung, denn die tropische Schönheit möchte aufgrund ihrer Herkunft feucht gehalten werden. Ihr Substrat darf nie austrocknen, sonst lässt die Pflanze sofort ihre Blätter hängen. Stellen Sie das Einblatt an einen hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Die Blätter des Einblatts bilden einen Dschungel aus weichem, dunklem Laub, der durch weiße Blätter aufgelockert wird. Diese werden häufig für die Blüte gehalten, tatsächlich handelt es sich jedoch um auffällige Hochblätter. Die eigentlichen Blüten sind sehr klein und sitzen auf dem Kolben in der Mitte des Hochblattes.

Alles Gute kommt von oben – das trifft auch auf den luftreinigenden Binsenkaktus (Rhipsalis baccifera), oder auch Korallenkaktus, zu. Mit seinen unregelmäßig gegliederten Ranken bietet er ein tolles Farbenspiel an verschiedenen Grüntönen. Die Pflanze gehört zur Familie der Kakteen und bildet keine Stacheln aus. Am liebsten hängt die Rhipsalis an einem hellen Ort und bevorzugt mäßige Wassergaben einmal pro Woche. Werden Ihnen die Ranken zu lang, können Sie diese einfach abschneiden.

übrigens:
Das Einblatt gilt als Friedensbote, es symbolisiert die weiße Fahne, die international
für den Waffenstillstand steht.


LUFTFEUCHTIGKEIT UND RAUMTEMPERATUR.

Eine gute Luftfeuchtigkeit im Raum ist das A und O. Wenn die Raumfeuchte zu niedrig ist, leiden Sie an ausgetrockneten Schleimhäuten. Ist die Luft zu feucht, empfinden Sie es als drückend oder es bildet sich sogar Schimmel an der Wand. Die relative Luftfeuchtigkeit darf niemals unter 30 Prozent fallen. Im Sommer sind 60 bis 70 Prozent angenehm, während es im Winter eher 50 bis 60 Prozent sein sollten. In Wohnräumen und im Badezimmer dürfen es gerne 20 bis 23°C sein. Im Schlafzimmer hingegen reichen 17 bis 20°C völlig aus.

LüFTEN SIE REGELMäSSIG.

Für ein gesundes Raumklima kommt es vor allem auf frische Luft an. Frische Luft spendet Energie und verbessert Ihre Konzentration. Lüften Sie deshalb zweimal am Tag für ca. zehn Minuten.

Mit Lampen und Windlichtern sorgen Sie für entspannte Lichtblicke in Ihrem Wohlfühl-Zuhause.

Quelle: Talking Brands / Pflanzenfreude.de | Nicht alle genannten Sorten sind dauerhaft im Gartencenter erhältlich. Wir helfen gerne bei der Auswahl.


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